Ermutigung ist eines der wichtigsten Qualitäten in unserer Beziehung zu uns selbst und zu den Menschen, die uns nahe stehen, die wir lieben, die uns wichtig sind und mit denen wir einfach eine gute Zeit verbringen und leben wollen.
Was das alles für Eigenschaften sein können? Du kennst Dich doch. Wenn Du genau hinschaust, dann brauchst Du nur die Rückkoppelungen der Dir nahe stehenden Menschen und der Menschen anzuschauen, mit denen Du gar nicht klar kommst!

– selbstmitleidig, – dich aufgebend, – hoffnungslos, – verzweifelt, -hysterisch, – ängstlich, – chaotisch, -verwirrt, -niedergeschlagen, – alles grau in grau sehend, -eingeschüchtert, -mutlos, – kraftlos, .-müde ….
– Stur, eigenwillig, dickköpfig, eigensinnig, rechthaberisch / – Schmollend, zurückgezogen, wortkarg, trotzig, zumachend, distanziert / – arrogant, belehrend, ignorant, monologisierend, aggressiv, drohend/ – ablenkend, ausweichend, überspielend, überlächelnd, – vertuschend, manipulierend/ – hysterisch, – überlaut, – überhöflich, – überangepasst, manipulierend, und so weiter.

Raus!!

Was entsteht daraus? Richtig: Frustration, Niedergeschlagenheit und ein Unglücklichsein.
Am Ende sind wir über uns selbst entmutigt und geben uns auf! Das ist das Gegenteil von dem, was Dein Leben erfolgreich, glücklich und sinnvoll sein lässt.

Wie kannst Du das erreichen? Hierzu gibt es fünf Schritte:

1. Schau´ dich genau an und lass` Dich genau anschauen

Finde Deine chronisch versteckten und oftmals sehr dunklen und gut getarnten Entmutiger in Dir! Diese sind oftmals wie eine innere Macht, die Dich regiert und nach der Du Dein Verhalten ausrichtest ohne zu wissen, warum Du Dich so verhältst und Dich Dir selbst gegenüber so schlecht verhälst.

2. Schaue Dir Menschen an, die in vermeintlich widrigsten Lebenssituationen noch lachen können.

Was beobachtest Du, wenn Du solche Menschen erlebst? Diese Menschen leben aus einer inneren Begeisterung, die sie trotz: Armut, Behinderung, Krankheit, Elend, Schicksalsschlägen, Rückschlägen, schwierigen Lebenssituationen stark, glücklich und mutig sein lässt.

3. Relativiere Deine Situation!

Ist wirklich alles schlecht? Ist Dir alles genommen? Alles im Eimer? Und wenn es so sein sollte, dann lebst Du noch oder? Wenn Du noch lebst dann solltest Du alles, was Du noch an Möglichkeiten hast nutzen, um gut zu leben, oder? Wenn das so ist, dann solltest Du Deine Situation so einschätzen, dass es nicht absolut schwarz, vernichtend, Dich zerstörend und damit Dich in die Verzweiflung treibend ist.

4. Baue Dir ein starkes inneres Selbstbewusstsein auf!

Wie das geht? Indem Du Dir ein Lebenskonzept, einen Lebenssinn, einen Glauben über Dein Leben suchst, der Dir Halt, Stärke und Substanz verleiht, unabhängig von äußeren Anlässen, Begebenheiten oder Rückschlägen.

5. Trainiere ermutigendes Denken!

Wie kannst Du also mit diesem ermutigenden Denken anfangen? Überlege, wo überall Du selbst jetzt Zuspruch bräuchtest? Wo wäre es so gut, Du würdest wieder mal gelobt, anerkannt, gestreichelt, berührt, mit Nähe versorgt, umsorgt werden? Wo wäre es gut, Du würdest Verantwortung abgenommen, Last von den Schultern bekommen? Wo wäre es gut Du würdest weniger machen müssen, mehr Zeit für Dich nehmen müssen? Wo solltest Du viel mehr genießen, entspannen, gut essen, gute Gespräche führen, gute Menschen kennenlernen, Dich aktiv einbringen?

– damit beginnst Du sofort mit Dir selbst! Ja, jetzt: Du machst Dir sofort eine Ermutigungsliste und realisierst diese Liste ab sofort.

– Genauso beginnst Du sofort bei den Menschen um Dich herum, mit Ermutigung zu beginnen! Sofort! Wo gibt es Menschen, die dringend Ermutigung brauchen, vielleicht einfach nicht den Mut haben, es zu zeigen. Doch überlege, schaue hinter die Fassade und gehe auf diese Menschen zu, ob per Iphone, Email, SMS oder sonst wie: Werde ein Ermutiger.

Sei ermutigt und glaube an Deine Möglichkeiten.

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